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MINI-Offensive ohne neuen Partner vor dem Aus |
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Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 16:30 Uhr |
Mehr als 7000 Kinder in zwei Jahren: Die MINI-Offensive von Basketball Ulm bewegt die Kinder der Region. Ohne neuen Partner droht nun das abrupte Aus. Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz macht sich für das Projekt stark.
Was im Januar 2008 als Pilotprojekt begann, entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem festen Bestandteil im Lehrplan der Schulen des Alb-Donau Kreises. Die Basketball Ulm MINI-Offensive begeisterte an mehr als 100 Schulen über 7.000 Kinder und 248 Lehrer. Mit Spaß und ganz viel altersgerechter Begeisterung wurden Themen wie Gesundheit, Bewegung und Umweltbewusstsein auf spielerische Art vermittelt. Nach dem 2. Februar 2010 könnte damit für immer Schluss sein.
Denn der bisherige Partner und Mintinitiator, die Sparkasse Ulm, sieht ihre Aufgabe als Impulsgeber erfüllt; die Zusammenarbeit endet im Frühjahr 2010. Somit findet am 2. Februar um 11.15 Uhr in der Grundschule Pfuhl die vermeintlich letzte MINI-Offensive statt. Welch große Bedeutung die MINI-Offensive für die Schulen der Region hat, formuliert exemplarisch Barbara Oechsle, Schulleiterin der Bühl-Grundschule in Dornstadt. „Die Verbindung von Sport und gesunder Ernährung ist toll. Die Vorbildfunktion der Sportler ist dabei sehr hilfreich. Wie nachhaltig das Projekt wirkt, sieht man daran, dass die Kinder immer wieder davon sprachen. Die MINI-Offensive vermittelte tolle Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung.“
Gemeinsam mit Dr. Monika Stolz, Schirmherrin der MINI-Offensive, sucht Basketball Ulm nun einen neuen Projektpartner. Ohne die Unterstützung der regionalen Wirtschaft kann der Bundesligist seiner sozialen Verantwortung nicht in bewährter Form nachkommen. „Ich will, dass Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg gesund aufwachsen“, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz. „Schließlich ist eine gesunde Lebensweise nicht nur für die Vorbeugung von Krankheiten von zentraler Bedeutung sondern gerade auch für das körperliche und seelische Wohlbefinden jedes Einzelnen. Daher muss unser Ziel sein, Kinder und Jugendliche an regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung heranzuführen und zu gewöhnen“, stellte Stolz fest. „Erfolgreiche Aktionen, wie die der Ulmer Basketballer, tragen hierzu bei.“ |