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Die MINI-Offensive darf nicht sterben, das sagt auch Baden Württembergs Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz: „Hier wird gute und nachhaltige Arbeit geleistet.“ Ohne neuen Partner steht das Schulprojekt jedoch vor dem Aus.
Was die MINI-Offensive von Basketball Ulm für Kinder bedeutet, ließ sich beim wohl letzten Termin des Schulprojekts noch einmal eindrucksvoll beobachten. Rund 40 Kinder der Grundschule Pfuhl kreischten, prellten und warfen um die Wette. Strahlend lauschten die Viertklässler den Worten von John Bryant, Center von ratiopharm Ulm, der als leibhaftiges Vorbild für Stimmung sorgte. Doch damit ist nun erstmal Schluss. Der bisherige Partner, die Sparkasse Ulm, hat sein Engagement beendet; ein neuer Partner ist noch nicht gefunden. Doch ohne die Unterstützung eines oder mehrerer Förderer ist Basketball Ulm nicht in der Lage, den bisher geleisteten Aufwand weiter zu stemmen. Das macht Geschäftsführer Andreas Oettel ganz deutlich: „Hinter dem Projekt steckt ja eine ganze Menge Arbeit: Im letzten Schuljahr haben wir 200 Sportstunden abgehalten und so 5000 Kinder erreicht“, so Oettel. Zusätzlich wurde im Sommer ein MINI-Festival für weitere 800 Kids organisiert. „Das funktioniert nicht allein mit ehrenamtlichen Helfern – dafür brauchen wir gut ausgebildete Trainer. Sonst lässt sich nachhaltig nichts bewegen.“
Besonders die Nachhaltigkeit ist es, die Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz überzeugt hat. „Das Projekt ist kein Feuerwerk, das nach dem Abbrennen in sich zusammenfällt. Es wurde gute und vor allem nachhaltige Arbeit geleistet“, so die Schirmherrin der MINI-Offensive. Und wie wichtig Bewegung für Kinder ist, stellt die Ministerin regelmäßig bei Einschulungsuntersuchungen an Grundschulen fest. „Viele Kinder können gar nicht mehr rückwärst laufen geschweige denn einen Purzelbaum machen. Deshalb ist es toll, wenn es so pfiffige Initiativen gibt, die die Kinder gut erreichen.“ 
Das kann auch Rebecca Bittner bestätigen. Die Jugendkoordinatorin von Basketball Ulm ist von Beginn an dabei und bekommt die Effekte der MINI-Offensive immer mit ein paar Tagen Verzögerung zu spüren. „Nach einem Schulbesuch rufen bei mir bestimmt 10 bis 15 Kids an, die sich anmelden wollen.“, so Bittner. „Meine komplette U10 besteht aus Schulprogramm-Kids. Da wir allerdings nicht alle Kinder aufnehmen können, vermitteln wir viele an die Vereine in der Umgebung. So profitiert die ganze Region von der MINI-Offensive.“
Damit dies auch weiterhin der Fall ist, will Andreas Oettel alle Hebel in Bewegung setzten. „Mir ist die MINI-Offensive eine Herzensangelegenheit“, so der Vater einer siebenjährigen Tochter. „ Als wir das Projekt vor drei Jahren initiierten, gab es keinen Partner. Wir wollten einfach etwas bewegen. Das ist uns gelungen. Zuletzt ist aber eine Infrastruktur entstanden, die dem Projekt eine ganz andere Dimension verleiht. Jetzt aufhören zu müssen, wäre sehr traurig.“ Pressespiegel:
Regio-TV
Südwestpresse
SWP-Online
Neu-Ulmer-Zeitung
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