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Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 14:30 Uhr |
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Ulmer Trainer glänzt beim Nabada auf dem Mottoboot der Basketballer
Als richtiger Ulmer muss man einmal im Leben beim traditionellen Nabada dabei sein. Und Ulms Trainer war mittendrin statt nur dabei. Morgens um 10 Uhr traf er aus den USA kommend in Ulm ein, um 15 Uhr bestieg er das Mottoboot der Basketballer. Aus aktuellem Anlass waren die beiden Ulmer Nationalspieler Robin Benzing und Per Günther das Thema des Mottobootes. Beide konnten wegen dem Nationalmannschaftslehrgang auf Mallorca zwar nicht leibhaftig dabei sein, doch die beiden riesigen Figuren mit ihrem Konterfei waren für die zehntausenden Besucher überall gut zu sehen. Nach der (Fußball)-WM ist vor der (Basketball)-WM. Während die Fußballer ihren großen Auftritt schon hinter sich haben, warten die beiden Ulmer noch auf ihren Einsatz. Vom 28. August bis zum 12. September hoffen beide auf einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft in der Türkei. Nach der Absage von Superstar Dirk Nowitzki sind die Titelchancen zwar deutlich gesunken, doch damit natürlich auch die Chance auf eine größere Rolle der beiden gestiegen.
Während Robin im Training zuletzt wegen einer Zerrung etwas kürzer treten musste, ist Per nach seiner Verletzung vor knapp 3 Wochen seit einer Woche wieder voll im Training.
Voll im Spiel war beim Nabada bereits Ulms Trainer. Die obligatorische Taufe mit Donauwasser ergibt sich beim Nabada quasi von selbst, aber Mike Taylor wollte auch hier mehr. Immer wieder war er kopfüber in der Donau versunken. Nach zahlreichen Wasserschlachten und einigen Stunden auf dem Boot machte sich Mike Taylor auf den Weg zu den weiteren Feierlichkeiten. „Das ist so viel Spaß“ war seine Aussage und weder der Jetlag noch die Müdigkeit nach dem 15h Trip waren ihm anzumerken.
Statt mit dem Boot weiter nach Prag zu fahren, entschied sich Mike Taylor am nächsten Tag für den Zug. In Prag wartete die nächste Aufgabe. Als Co-Trainer der tschechischen Nationalmannschaft wird er auch hier sicher vollen Einsatz bringen. Und wenn er dort die Moldau sieht, wird er sich bestimmt immer wieder mal an seine erste Taufe beim Ulmer Nabada erinnern. |